Philosophie & Entwicklungshilfe

Philosophie & Entwicklungshilfe
– im Tierschutz, durch Tierschutz!

1. Die Philosophie

Über die eigene Philosophie zu schreiben ist schwierig.
Dennoch möchten wir deutlich schreiben,
dass wir keine fanatischen oder militanten Tierschützer sind,
sondern sachkundige Experten, bestehend aus Tierärzten und Hufschmieden,
Tierpflegern und studierten Sozialarbeitern.


Wer keine Empathie für das menschliche Leid besitzt
muss sich auch nicht als Tierschützer aufspielen.

Unser Ansatz ist anders… wir helfen ganzheitlich..
Eine ausgewogene, zielorientierte Berichterstattung,
in ausgesuchten und zugleich seriösen Medien,
brachte uns in den vergangenen Jahren Unterstützung
aus der breiten konservativen Gesellschaft.
In unserer Liste der Förderer und auch bei unseren Sponsoren
finden sie potente Mitglieder unserer Gesellschaft.
Schaffende Bürger, Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und auch
Sportathleten finden sich in unserer Mitgliederliste.
Nachhaltige Veränderungen vor Ort gingen stets vor populistischer Darstellung der Thematik.

Foto (4)

Bild: Markus Raabe in einer Talkshow bei Sat1.
Deutlich distanzierte sich Raabe von (oft gewohnten) militanten Tierschutzparolen.
 Das gesamte Interview finden sie auf Youtube, Link bitte kopieren:
http://www.youtube.com/watch?v=pzpoB6wvkQw

Die Achtung und der Respekt vor indivuellem Leben besteht bei Equiwent für die Tiere
ebenso wie für die Mitmenschen auf unserem Planeten. 

Eine nachhaltige Politik unserer selbst auferlegten Statuten,
sehen nicht den Ausbau von ständig neuen “Tierrettungsanstalten” vor Ort
und in unserer BRD als vorrangiges Ziel an.
Auch das so genannte “freikaufen” ist NICHT Gegenstand unserer Bestrebungen.
Wer Pferde oder Hunde “freikauft” finanziert den Übeltätern das Geschäft und
züchtet neues Elend herbei.

Bild: sollen wir dieses Pferd „freikaufen“?
Das nächste Pferd würde 24 Stunden später den freien Platz einnehmen.
Wir hätten somit nichts verändert aber gewaltige Kosten produziert.Pferde und Hundezüchter in Osteuropa verlassen sich sogar
häufig auf ihre “Tierschutzkunden”
und lassen die Tiere extra augenscheinlich verwahrlosen um
ihre naiven Käufer zu stimulieren..Die “Freikäufer” heizen erst somit den Markt richtig an.
Gut genährte Pferde sind wertlos für die „Freikäufer“,
man kann eben nur Elend vermarkten, leider.
Unsere Hilfe, unsere Aufbaumaßnahmen, unsere Bildungsprogramme finden
immer nur direkt”vor Ort” statt.

Wir schleppen weder Mensch noch Tier nach Deutschland.

Bild oben: Am äußersten Ende unserer EU, Osteuropa/ Ukraine
Die Entscheidung nicht alle hilfsbedürftigen Geschöpfe in die
BRD zu bringen- macht einsam. In sozialen Netzwerken wie ZB
Facebook werden wir oft angegriffen weil wir keine „Ware“ anzubieten
haben.
Nur die dauerhafte Reduzierung der kommenden Geburten
(egal ob Hund, Katze ,Pferd oder andere Tiere)  kann langfristig
der Schlüssel zur Besserung sein. Moderne medizinische Errungenschaften
wie z.B. die Immunokastration kann nachhaltig künftiges Leid dauerhaft beenden.
Großangelegte Kastrationsprogramme unterstreichen unsere Maßnahmen.
Euthanasie und “Gnadenschuss” gehören manchmal leider, bei aussichtslosen Fällen,
zu unserem Handwerk. Vom Leid erlösen ist oftmals nicht so populär
wie unnötiges Leid künstlich (und auch medial) zu verlängern.

Bild oben: Wir blicken auf die Menschen in unseren Einsatzgebieten nicht herab.
Oft sind die vorgefundenen Lebenssituationen dramatisch bis aussichtslos.
Unser dauerhafter Einsatz für die Kinder, die Witwen und die vielen anderen bedürftigen
Menschen in den Ghettos von Osteuropa (oder anderswo) ist beispiellos.

Bild oben: Wir beziehen die Menschen immer in unsere Maßnahmen
mit ein. Wir sind die helfende Hand in Notsituationen.
Manchmal sogar in lebensbedrohlichen Situationen.

Unser größter Traum wäre es, eines Tages nicht mehr benötigt zu werden
und den “Tierschutz” und unsere humanitäre Hilfe in der EU für “Erledigt”
zu erklären, vermutlich lässt dieser Wunsch noch lange auf sich warten.
Diese Ziele lassen sich nur im kollektiven miteinander erreichen, Haßparolen und Diskriminierung sind dabei nicht hilfreich und inakzeptabel für uns.
–Akzeptanz an statt Militanz–, ist unser Motto.

Schulbildung an statt Verachtung!


Bild oben: Schauen sie es sich gut an!
Das sind Kinder unserer EU.
Sie kennen weder Wohlstand noch Luxus.
Es liegt in unserer Verantwortung was aus ihnen wird.
Eine faire Chance verdient  jeder Mensch, oder?
Darum ist unser Programm „Kinder in die Schule“ 
so wichtig.

Tierschutz beginnt in den Köpfen eines jeden einzelnen Menschen.
Erreichen wir nicht die Köpfe so ändern wir nichts, gar nichts.

2. Die Entwicklungshilfe


Was bedeutet ENTWICKLUNGSHILFE überhaupt?
:….weltweite Unterschiede in der sozioökonomischen Entwicklung und in den
allgemeinen Lebensbedingungen dauerhaft und nachhaltig abzubauen..“
Eine tolle Antwort, oder? Nein, Sie haben mehr erwartet von uns.

Simple mechanische Sätze passen auch nicht zu einem Hufschmied.
Dennoch möchte ich Ihnen nun aufzählen was wir leisten.
In den Randgebieten unserer Ost-EU ist eine Situation welche sich nicht
einfach beschreiben lässt. Es gibt Armutsregionen welche für normale Touristen
einfach nicht zu erreichen sind. Es gibt richtige Ghettos. Der menschliche Körper
ist dort ebenso eine billige Handelsware wie ein Pferd oder ein Huhn.
Das Leben findet dort manchmal ebenso wenig Beachtung wie das Leid.


Bild oben: Ein Equiwent- Hufschmied unterwegs in Osteuropa.

Und nun möchte einmal zum Ausdruck bringen was mir auf der Zunge liegt:
Eltern, welche ihre Kinder wegen einer Blinddarmentzündung verloren haben.
Eltern, welche taube Kinder durch eine Mittelohrentzündung haben.
Eltern, welche ihre Kinder im Arm hielten bevor das Fieber die Kinderaugen für immer
geschlossen hatte.
Eltern, welche genau wissen wie es sich Anfühlt auf einen Zahnarzt oder Geburtshelfer
verzichten zu müssen.
Eltern, welche noch niemals Zugang zu einem Antibiotikum hatten.
Wie sollen wir diesen Eltern vermitteln sich um ihre Tiere besser zu bemühen
wenn ich im gleichen Atemzug die Not ihrer leidenden Kinder ignoriere?
Daher stehen wir grundsätzlich nicht nur den Tieren zur Seite,
sondern auch ihren Besitzern.


Dies ist unser Programm:

  • Lieferung von Trinkwasser
  • Lieferung von Nahrung in Notsituationen
  • Hilfe bei der Schulbildung und die Durchsetzung
    des Schulpflichtgesetzes 
  • sanitäre Anlagen installieren
  • Bau von Brunnen und Wasserversorgungsanlagen
  • Reparatur von Dächern , Fenstern, Türen und Wänden
  • Notunterkünfte für Extremsituationen bereit stellen
  • Rollstühle und Prothesen für behinderte Menschen liefern
    so wie andere Hilfsmittel, zB Brillen oder Höhrgeräte
  • operative Maßnahmen für entstellte Kinder durchführen
  • konventionellen Zugang zur medizinischen Versorgung bereitstellen
  • Hilfe und materielle Unterstützung bei der Schulbildung
  • Umfängliche Sachspendenlieferungen (Schuhe, Kleidung, Hygieneartikel)

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Markus Raabe und das gesamte Team