FAQ

FAQ

Uns erreichen viele Mails (hunderte pro Woche), in denen immer wieder Fragen zu den selben Themen gestellt werden. Deshalb möchten wir Ihnen hier die wichtigsten Fragen beantworten.

 

  • Nehmen Sie auch Privatpersonen mit nach Osteuropa?
    -Nur Tierärzte oder Fachkräfte und grundsätzlich auch nur Mitglieder welche wir kennen und wo eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich und garantiert ist.
    Wir haben aber auch keinen Mangel an (rumänisch Sprachigen) Tierärzten, Hufschmieden und Tierpflegern.Alles andere steht in keinem Verhältnis (Aufwand und Nutzen) für die Pferde. Eine ordentliche Bewerbung ist ohnehin Pflicht.
    Per Mail können wir die Flut von “Spontananfragen” nicht bewerkstelligen da wir ehrenamtlich die Korrespondenz ausüben und keine Zeit für solche Aktionen haben.
    Denn für uns ist es aufwendig und teuer eine Person 10.000 KM zu transportieren, zu verköstigen, beschützen, beherbergen und auch teilweise zu bespassen.  Vielen ist auch nicht bewusst das wir uns dort in einem etwas “rechtsfreien” Raum bewegen. In Notfällen kann man nicht auf Hilfe durch die Polizei oder ähnlichen zählen. Wer von uns soll die Verantwortung für Leib und Leben übernehmen? Oft kam es schon zu Messerattacken oder weiterem… 
  • Was ist ihr “komisches Belohnungssystem”?
    -Ganz einfach:
    Eine medizinische Mindestversorgung bekommt jedes Pferd. Aber wer sein Pferd in einem etwas besserem Zustand präsentiert, wer uns Futtermittel ( Heu) welches er selbst für die Überwinterung seiner Pferde eingelagert hat zeigt, wer sein Pferd nachhaltig gut behandelt, der bekommt zusätzliche Geschenke von uns.
    Das sind zum Beispiel: Halfter, Trensen und insbesondere Hufbeschläge durch uns. Die Hufbeschläge sind das begehrteste Geschenk überhaupt. Die Pferdebesitzer tun wirklich alles um die guten Hufeisen von uns zu bekommen, da werden sogar die Pferde gut behandelt und versorgt…..
  • Wie stehen Sie zu den Roma in Rumänien?
    Grundsätzlich gut!
    Man muss sich immer vor Augen halten das eine ganze Volksgruppe (viele Millionen Menschen) öffentlich diskriminiert und verachtet wird. Das diese Menschen zunächst mit Skepsis auf Fremde reagieren ist verständlich. Von Beginn an war für uns klar das wir nur gemeinsam mit den dortigen Pferdebesitzern (manchmal auch Roma) etwas verändern können. Wir reichen jedem Menschen die Hand, unabhängig vergangener Taten, um gemeinsam in eine bessere Zukunft zu steuern. Mittlerweile sind wir dort als Freunde und Helfer bekannt. Wir werden akzeptiert und können somit unseren Einfluss ausüben. 
  • Was “nervt” am meisten?
    Das ist die häufige Kritik von Menschen die selbst nichts machen und anderen erzählen wie sie es besser machen würden. 
    Zum Beispiel:
    “Warum hohlen Sie nicht einfach mal 10.000 Pferde nach Deutschland.”
    oder 
    “An ihrer Stelle würde ich alle Menschen dort erschlagen…” . 
    oder:
    “Ich möchte unbedingt einmal mitkommen und dort Arbeiten”. Wöchentlich bis zu 120 Mails von Menschen mit viel Zeit…
    Mittlerweile erhalten diese Menschen nur noch eine eindeutige Standard- EMail von uns als Antwort……Wir gehen davon aus, dass alle Menschen, die sich bei uns melden, helfen wollen!
    Aber Menschen zu “erschlagen”, die selbst nicht wissen, ob sie morgen etwas zu essen haben, geschweige denn ihre Tiere versorgen können, ist sicher nicht die Lösung……..
  • Es gibt Tage, da ist einfach frustrierend, zu den “normalen” Problemen auch noch solche Mails zu lesen, meist von Menschen welche nichts von uns oder unserem Projekt wissen..Wer helfen möchte, aber nicht weiß wie, soll bitte einfach einen beliebigen Betrag spenden oder Fördermitglied werden…
  • Woran fehlt es am meisten?
    An Fördermitgliedern und Sponsoren
  • Wieviele Pferde betreuen Sie in Ostrumänien?
    Das ist eine sehr schwierige Frage. In Rumänien befinden sich ca 200.000 Pferde in einem schlechten bis bedenklichen Zustand. In der Region unserer Tätigkeit, sind nach Schätzungen unseres Tierarztes ca 30.000 Pferde. Jedoch befindet sich nur ein Drittel im sehr schlechten Zustand. Ich denke, dass es etwa die Hälfte der verbleibenen 10.000 Pferde sind, auf die wir uns konzentrieren.
    Grundsätzlich wird jedes Pferd versorgt, welches Hilfe benötigt.
  • Bekommt der Equiwent e.V. Unterstützung vom Staat oder von der FN?
    Hilfsersuche gab es 2009 von mir persönlich. Schriftlich, sowie durch persöhnliche Gespräche ersuchte ich um Hilfe für unser Projekt, leider wurde ich stets abgewiesen.   
    Der Grund hierfür ist, dass wir nicht genug mediale Präsenz haben. Das bedeutet, dass wir keine lukrative Werbemaschine sind. Im Gegenzug heißt das aber auch, dass unsere Fördermitglieder und Sponsoren uns aus einen Tierschutzgedanken heraus unterstützen und nicht um sich selbst als Samariter darzustellen.
  • Bekommt das Team Equiwent einen Lohn oder eine Aufwandsentschädigung oder in einer anderen Form Geld?
    Wir, hier im Verein, arbeiten ehrenamtlich. Das bedeutet das wir absolut nichts dafür bekommen. Ich denke das ich nach drei Jahren dieser Tätigkeit behaupten kann, dass unsere Entlohnung der Erfolg ist. 
    Unsere Ärzte und Angestellten  in Rumänien bekommt natürlich ein kleines Gehalt. Denn auch in Rumänien kann man nicht nur von Luft und Liebe leben.
  • Ist die Medizin und Hufbearbeitung für die Pferdebesitzer kostenlos?
    In Rumänien Selbsverständlich.
    Manche Pferde die wir vorfinden sind eh “Herrenlos”.
    In Deutschland wird in wirklichen Notfällen ebenfalls kostenlos geholfen. 
    Dies wird jedoch genauestens geprüft, da die meisten Pferdehalter in Deutschland sich die Pferdehaltung mit allen Nebekosten auch leisten können.Andere Länder:
    wenn wir in anderen Ländern aktiv werden, wird die Situation im Einzelfall geklärt.Grundsätzlich helfen wir dort, wo es wirklich notwendig ist, KOSTENLOS!
    Und nicht dort wo viele Touris sich um einen armen Esel trollen während sie sich an ihre FKK-Strand ein Steak auf den Grill schmeißen und uns für die Mißstände auf Fuerteventura , oder sonstwo, verantwortlichen machen.
  • Ist die mobile Klinik sowie die mobile Hufbeschlagschmiede ständig im Einsatz?
    Ja so ist es. Sicher können wir behaupten das ein 12- 16 Stunden- Tag normal ist. Das gilt für die rumänischen Einsatzteams sowie für uns hier in Deutschland.
  • Was geschieht mit den Spendengeldern?
    Das Spendengeld des Vereins wird ausschließlich für Zwecke der Vereinsatzung verwendet.
    Das bedeutet, dass die Spendengelder zu 100% in unsere Tierschutzprojekte fließen.
  • Wann findet die nächste Hilfstour statt?
    Monatlich. Unsere Station in Rumänien ist ständig besetzt, wir liefern ununterbrochen Nachschub und arbeiten dann auch dort mit.
  • Wie kann ich als Privatperson helfen?
    Mit Freunden und Bekannten über Equiwent sprechen und am Besten Fördermitglied werden,
    das hilft am meisten!
  • Sachspenden – FAQ
    Bitte helfen Sie uns, 2017 die Entsorgungskosten zu minimieren! Deshalb zuerst:Wir benötigen NICHT: (Diese Dinge sind uns wirklich geschickt worden!)
    Knochenschaber, Leichensäcke, Leuchtraketen, Möbel- Sperrmüll, verdorbene Nahrungsmittel, Ostmark, Videorecorder, Teppiche, abgelaufenes Morphium und andere Betäubungsmittel, Psychopharmaka, Augenklappen, Armbinden für Blinde, Bücher und Zeitschriften, alte Brillen, , Damenbinden aus den 60′ern, defektes Spielzeug, uralte Kaltblutgeschirre, altes Porzellan, alte Fliesen, Reitgerten und Peitschen, Warndreiecke, elek.Viehtreiber, Fußketten, selbstgebrannter Schnaps, alte Jagdtrophäen ( ausgestopfte Tiere).
     Benötigte Sachspenden:Für die Pferde:

    Halfter, Trensen, Sättel, Gebisse, Reitkleidung und Pferdedecken ( Winterdecken, Sommerdecken,Thermodecken, Regendecken,Fliegendecken) in allen Größen, sowie natürlich gerne alle erdenklichen Medikamente und Wurmkuren.

    Alle Formen von Pferdezubehör:

     Besonders wertvolle Schabracken oder Pferdedecken in Größen die für rumänische Arbeitspferde unbrauchbar sind werden in unserem Verein in den Charity-Shop verkauft.  (Satteldecken benötigen wir nicht)

     

    Für die Menschen:

    Da wir auch rumänische Krankenhäuser unterstützen benötigen wir:
    Spritzen von von 3- 30 ml,  Nadel ( Kanülen) jeder Größe
    Desinfektionsmittel, OP-Handschuhe, OP- Besteck, OP-Kleidung, Verbandszeug, Nahtmaterial usw
    Mittel wie Betaisidonna, Jod usw benötigen wir dringend.
    Verbandszeug, Kompressen, Mull, Fixbinden usw..

    Wir benötigen NICHT: Kleidung für Menschen, Spielzeug usw, da finden sie genügend andere Organisationen.

     

     

    Liebe Pferdefreunde,

    grundsätzlich können wir nicht Genug betonen, wie sehr wir uns über Sachspenden freuen!!

    Jedoch erreichen uns täglich Pakete, dessen Inhalt nicht mit uns abgesprochen ist, und mit dem man leider auch nichts anfangen kann. Die “Topliste” oben in diesem Beitrag ist NICHT erfunden. Wir möchten – genau wie Sie – die Mittel, die uns zur Verfügung stehen, möglichst vollständig und effektiv für die aktive Hilfe verwenden. Deshalb bitten wir Sie, wirklich nur noch die Artikel zu schicken, die wir unter “Benötigte Sachspenden” hier in diesem Beitrag aufgelistet haben.

    Sachspenden bitte nicht extra kaufen!!

    Wenn Sie etwas spenden möchten, dieses jedoch nicht haben, sondern erst kaufen müssen, bitten wir Sie stattdessen den geplanten Geldbetrag zu spenden.
    Wir erhalten, aufgrund unserer Arbeit, für viele Artikel Sonderkonditionen bei vielen Händlern. Deshalb können wir für dieselbe Summe mehr einkaufen und Sie somit mehr helfen!
    Wie Sie uns Geld spenden können, erfahren Sie im linken Hauptmenü unter “Finanzspenden”.
    Spendeadressen:
    Bitte schicken Sie Ihre Spenden AUSSCHLIEßLICH an diese Adresse!!

    Equiwent Mensch & Tier e.V.
    Heerdamm 32
    33428 Harsewinkel / Germany

     

    Last but not least:

    Wir bedanken uns bei allen Spendern, Förderern, Sponsoren und aktiven Helfern am liebsten persönlich, immer – so oft wir können!!
    Dieser Dank kommt nicht nur von uns, sondern aus den Herzen der Tiere und Menschen in Ostrumänien.
    Es gibt jedoch Jahreszeiten, wie z.B. Weihnachten und Ostern, an denen wir so viele Spenden und Zuwendungen aller bekommen, das es uns nicht möglich ist, jedem persönlich zu danken. Fühlen Sie sich dann bitte mit jedem Dankeschön, das Sie auf dieser Internetseite entdecken, persönlich angesprochen!