An Frau K. aus Köln

Liebe Frau K.aus Köln,

heute Morgen, am 18.07.2015, haben sie mich erneut angerufen. Sie sind kein Mitglied mehr in diesem Verein und wollten sich doch bei RTL über mich beschweren, warum rufen sie immer noch hier an?
Ich habe das Gespräch im Keime erstickt und sie gebeten nicht mehr anzurufen. Leider haben sie es immer noch nicht verstanden, wir möchten, dass sie uns in Ruhe lassen.
Heute Mittag, am  18.07.15, haben sie uns neben ihren üblichen Beschimpfungen und Verleumdungen auch massive Drohungen ausgesprochen. Unser digitaler Anrufbeantworter hat natürlich brav seinen Job gemacht und aufgezeichnet wie sie sich immer mehr um Kopf und Kragen reden. Das gesammelte Material reicht bereits für eine Strafanzeige aus.

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Vor einigen Wochen hatten sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie riefen unentwegt an, auf allen Leitungen bei sämtlichen Mitarbeitern. Sie sind unermüdlich und drücken ständig die Taste „Wahlwiederholung“ an ihrem Telefon.

Sie glauben sie haben das Recht uns ständig „stramm stehen zu lassen“ da sie ja schließlich jeden Monat gespendet hatten. Sie glauben, dass sie das Recht haben in einer einzigen Stunde unzählige Nachrichten auf unserem AB zu hinterlassen, mit zorniger Stimmer uns aufzufordern sie endlich zu unterhalten, an einem Sonntag?
Ob Sonntag ob Feiertag , wenn sie ihre Telefonitis bekommen ist niemand mehr sicher vor ihnen. Es ging um nichts Wichtiges, eigentlich wollten sie nur wissen, wann unsere Mitarbeiterin  mal wieder nach Köln kommt. Frau Hild teilte ihnen bereits mit, dass sie sich melden würde wenn es so weit wäre! Was war daran unklar? Es ging lediglich darum Sachspenden abzuholen , aber nicht bei ihnen sondern bei jemanden den sie kennen, das war alles!
Sie sind nicht wichtig in dieser Angelegenheit gewesen sondern nur neugierig, das ist ein Unterschied.

An einem Tag rufen sie hunderte Mal auf sämtlichen Leitungen an. Wir baden knietief in ehrenamtlicher Arbeit und somit in Blut. Auch an jenem Tag, vor ein paar Wochen, hatten wir Tierschutzeinsätze in Deutschland, wir saßen an jenem Feiertag nicht zu Hause, sondern waren im Bereich des Tierschutzes unterwegs.  Und zu diesen täglichen, unerträglichen Einsätzen, jeden einzelnen Tag, müssen wir auch noch in ganz normalen Berufen arbeiten.

Frau K ,offensichtlich vergessen sie ,dass wir täglich ehrenamtlich eine ganze internationale Hilfsorganisation bewerkstelligen, oder? Wir sitzen nicht auf einem Sofa und haben Langeweile. Ich hinterlasse auch niemandem 67 Nachrichten innerhalb von zwei Stunden auf seinem AB. 
Aber den Bogen haben sie überspannt, als sie uns mit der Bildzeitung drohten und RTL auf uns hetzen wollten weil wir sie nicht unterhalten möchten. Haben sie nun auch schon bei der Bildzeitung angerufen, so ca 2000 mal? Möchte man ihnen helfen und endlich über diesen üblen Herrn Raabe berichten, der nicht 24 Stunden am Tag seiner Frau K.  zu Verfügung stehen möchte?
Oder funktionieren BILD und RTL auch so schlecht wie ich?

Heute, am Samstag den 18.07.2015, sitze ich hier völlig übermüdet an meinem Schreibtisch und beschäftige mich das letzte Mal mit ihnen. Nächste Woche muss ich nach Osteuropa, ich habe kaum geschlafen die letzten Nächte. Ich arbeite in meinem Betrieb und nach Feierabend, Nachts und am Wochenende arbeite ich bei der Equiwent-Hilfe, ehrenamtlich.
Liebe Frau K. sollten sie mich noch einziges Mal anrufen, anschreiben oder anders belästigen- sollten sie sie noch einziges mal meine Kollegen anrufen und bedrohen oder sonstiges – Dann werde ich hier und bei Facebook ihren Namen, ihre Adresse und ihre Telefonnummer veröffentlichen und unsere Vereinsfreunde um Hilfe bitten. Gemeinsam werden wir sie dann auch anrufen, jeder Einzelne wird sie so oft anrufen wie sie uns stets auch telefonisch belästigen.
Also zu letzten Mal, lassen sie uns in Ruhe und suchen sie sich einen anderen Verein den sie „unterstützen“ können.
Wir sind ja wohl nicht der erste Verein der mit ihnen nichts mehr zu tun haben möchte, oder?
Wir sind und bleiben ein Tierschutzverein. Wir sind keine Unterhaltungsgesellschaft für Menschen mit Langeweile.
Sie benötigen dringend fachärztliche Hilfe.
M.Raabe