27.05.15 Nicht immer nur gute Neuigkeiten….

Liebe Freunde von Equiwent,
„Cordrin“ ist seine Name, sein Leben ist wenig schön. Er ist 10 Jahre alt und muss täglich hart arbeiten. Das Zuggeschirr hat eine Wunde im Wiederist (Rücken, vorne) verursacht. Das schwierige ist nun für das Team Equiwent nicht diese Wunde zu versorgen, nein das ist einfach. Schwierig ist es die Mentalität der Besitzer zu verändern. Unsere Ärzte und Schmiede leisten täglich die Arbeit eines Predigers. Leider ist es uns nicht möglich Pferde zu beschlagnahmen oder andere Sanktionen gegen die Besitzer einzuleiten. Rumänien muss noch viel an sich selbst arbeiten, leider.
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Bild oben: Die Wunde ist offensichtlich.

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Bild Oben. Dr.Ursache spült die Wunde. Es folgt eine fachgerechte Behandlung mit Antibiotikum und Wundsalbe.
Dennoch ist es nur damit nicht getan für uns.
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Bild oben: Die Wunde wird zunächst mit Wasserstoff gespült.

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Bild oben: „Codrin“ ruht sich aus, Dr.Ursache wird nun täglich seinen Patienten betreuen und unsere Auflagen überprüfen. Sollten die Besitzer sich als unzuverlässig erweisen so droht ihnen der Ausschluss aus unserem Hilfsprogramm, dauerhaft. Das ist unser einziges „Mittel“ um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.
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Und noch ein unschöner Vorfall heute….

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Bild oben: Das ist der Fuß von Suru. Suru wurde gefesselt.

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Bild oben : Dr.Ursache behandelt das Pferd und nimmt den Besitzer ins Gebet. Auf dem Foto sind nicht die Besitzer sondern Nachbarn welche unseren Tierarzt informiert hatten.

Liebe Freunde,
täglich haben wir schöne Erfolge. Aber sicherlich ist es auch angebracht einmal die unschönen Dinge zu zeigen welche uns Kopfschmerzen bereiten.
Ich danke allen lieben Menschen welche dieses Hilfsprojekt ermöglichen. Bitte unterstützen sie uns weiterhin damit unsere Tierärzte auch noch Morgen einsatzbereit sind.
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team